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Ein Tag im Büro mit DESI Monitor

Ein Tag in unserem Büro

Wir wollen Ihnen zeigen, wie sich im Laufe eines Arbeitstages die Luftwerte im Büro verändern. Unsere Eckdaten:

Bürogröße: 32 m², auf zwei miteinander verbundene Räume verteilt

Mitarbeiterzahl: 4

Um 09:40 haben wir unseren Monitor eingeschaltet. Wie Sie sehen, ist alles im grünen Bereich. Die CO2-Werte sind sehr gut.

Wir telefonieren, reden miteinander… die Laptops und Drucker laufen. Ab und zu holt sich jemand einen Kaffee oder macht sich einen Tee. Die kleine Teeküche befindet sich in den Büroräumen.

Eine Stunde ist vergangen. Wie man sieht, steigt der CO2-Wert deutlich an und auch der TVOC-Wert (leicht flüchtige Fremdstoffe) macht sich bemerkbar. Bei den TVOC-Werten kann schon Kaffeegeruch aus dem frischaufgebrühten Kaffee einen Wertanstieg hervorrufen. Aber auch ein starkes Parfüm kann für ansteigende Werte verantwortlich sein, das Ausdrucken von Unterlagen, etc...

Wieder eine Stunde später. Unser Büroalltag geht ganz normal weiter. Ein Auge ist aber auf den Monitor gerichtet und registriert die steigenden Zahlen. Mal sehen, wie lange wir noch warm sitzen.

Übrigens ist, bedingt durch die Heizungsluft unsere Luftfeuchtigkeit nicht optimal. Bei dieser niedrigen Luftfeuchtigkeit werden wir zwar nie Probleme mit Schimmel haben, aber unsere Schleimhäute fühlen sich nicht unbedingt wohl. Sie werden so weit angreifbarer für Erkältungen, weil sie austrocknen. Also, viel trinken.

So, jetzt ist es soweit – unsere Werte verlangen gezieltes Handeln. In unserem Fall heißt das, Türen und Fenster öffnen und auf Durchzug stellen. Das ist natürlich erst einmal nicht so angenehm, denn es ist kalt – minus 8 Grad Celsius Außentemperatur.

Nach genau 5 Minuten Durchzuglüften sind die CO2-Werte wieder im grünen Bereich. Doch wir lassen noch ein wenig länger offen, um auch den TVOC-Wert weiter zu senken. Nach 5 Minuten ist die Raumtemperatur noch nicht gesunken.

So, jetzt ist der TVOC-Wert auch wieder im grünen Bereich und wir schließen Fenster und Türen. Die Innentemperatur ist nur um 1 Grad gefallen.

Unsere Luftfeuchte hat aber durch die trockene kalte Luft weiter abgenommen. Da müssen wir noch Abhilfe schaffen, denn eine gesunde Luftfeuchtigkeit zwischen 50 – 60 % wäre für unsere Schleimhäute ideal.

Wieder ist knapp eine Stunde vergangen. Und die Werte steigen deutlich. Sie sind zwar noch ok, aber dennoch haben wir ein Auge darauf.

Nach zwei Stunden zu viert im Büro sind die Zahlen doch wieder ziemlich hoch. Ab einem CO2-Wert von 2000 müssen wir wieder lüften. Wie Sie sehen, ist die Luftfeuchtigkeit konstant niedrig geblieben. Der TVOC-Wert ist auch wieder erhöht.

Vor ca. 30 Minuten sind zwei Kolleginnen in den Feierabend gegangen. Jetzt sitzen wir zu zweit im Büro. Der CO2-Wert ist gesunken. Sicherlich auch bedingt dadurch, dass die Tür kurz offen war als die Kolleginngen gegangen sind, und dass jetzt einfach weniger Sauerstoff verbraucht wird.

Da es Freitag ist, gehen wir jetzt auch in den Feierabend.

Fazit: Bedingt durch den Monitor wissen wir, wann die Luft Erneuerung benötigt. Es gibt uns ein gutes Gefühl zu wissen, wir tun etwas, um die Risiken einer Aerosolansteckung zu verringern, zusätzlich zu Abstand halten und Maske aufsetzen, wenn wir aufstehen.

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